Demeter

Biologisch-dynamische Landwirtschaft ist eine Form der Landwirtschaft, die auf der Anthroposophie basiert, einer Philosophie, die von Rudolf Steiner im frühen 20. Jahrhundert entwickelt wurde.

Sie ist eine Form der ökologischen Landwirtschaft, die sich auf den Anbau von Pflanzen und die Aufzucht von Tieren konzentriert und dabei auf den Einsatz von synthetischen Düngemitteln und Pestiziden verzichtet und auch hier den landwirtschaftlichen Betrieb als ein ganzheitliches Gebilde voraussetzt, was zur Folge hat, dass auf einem biologisch-dynamischen Betrieb mit Blick auf den Ursprungsgedanken von Rudolf Steiner ein Kreislauf entsteht.

Zielsetzung und Methoden

Das Ziel der biologisch-dynamischen Landwirtschaft ist es, ein geschlossenes System zu schaffen, das sich selbst reguliert und sich in Einklang mit den natürlichen Rhythmen der Natur befindet. Dazu gehören zum Beispiel das Einhalten von Fruchtfolgen, die Förderung der Bodenfruchtbarkeit und die Nutzung von pflanzlichen und tierischen Produkten aus eigener Produktion als Dünger und Futter, aus dem dann der betriebliche Kreislauf entstehen kann und so eine ausgeglichene und natürliche Bodengesundheit entstehen kann.

Präparate und Bodenfruchtbarkeit

Ein zentraler Aspekt der biologisch-dynamischen Landwirtschaft ist die Verwendung von Präparaten (vgl. Demeter: Porträts Feldspritzpräparate 2023), die aus natürlichen Substanzen wie Hornmist und Kieselsäure hergestellt werden und dazu dienen, die Bodenfruchtbarkeit zu erhöhen und das Wachstum von Pflanzen zu fördern.

Verbreitung und Unterstützung

Die biologisch-dynamische Landwirtschaft gilt als eine der ältesten Formen der ökologischen Landwirtschaft und hat in vielen Teilen der Welt Anhänger gefunden. In einigen Ländern, wie zum Beispiel Deutschland, gibt es eigene Verbände, die biologisch-dynamisch arbeitende Betriebe zertifizieren und unterstützen.